•14. April 2010 •
1 Kommentar
Den Halse starr gen Himmel reckt
Die Maid in ihrer Fleischeslust.
Die Gier in ihrem Leibe steckt
Und Verführung in der Brust.
Die Lippen rot, wie frisches Blut
Die fordernd seine Haut betör’n.
Ihr Körper heiß, wie weiße Glut
Und alle Sinne ihn beschwör’n.
In Tropfen perlt der Schweiße ihr
Als seine Zunge sie verführt.
In beiden Körpern steigt die Gier
Als sein Körper sie berührt.
Seine Lenden hart in ihrem Schoß
Gespreizte Beine ihn empfang’n.
Die Erregung steigernd groß
Beim Keuchen, als er in sie drang’.
.
.
.
Solche Gedichte fallen mir ein, wenn ich im klirrenden Winter zur Uni fahre. ^_^
Aber was macht man nicht alles, für gute Einfälle?!
Ich steig also vom Fahrrad, zieh die Handschuhe aus, tippe die erste Zeile in mein Handy, damit ich nix vergesse und steig wieder auf. Keine 10m weiter… zack schlägt ein neuer Blitz in meinen Geist, ich steig also wieder ab… verdammt sind Greifswalder Winterwinde kalt!!!
Aber hey, solange es Euch gefällt, hat sich das Hände abfrieren gelohnt!!!
20.01.2010
Veröffentlicht in Gedichte..., Spinnfäden des Lebens
Schlagwörter: Erotik, Erregung, gedicht, Gier, Sex, Verführung, Verlangen, worte
•30. März 2010 •
Hinterlasse einen Kommentar
Die Haut entblößt
das Messer stößt
in Haut und Fleisch
so zart und weich
die Klinge blitzt
das Blute spritzt
und fliegt so heiß
auf Fliesen weiß
dort schimmert rot
in aller Not
und so zerreißt
der Lebensgeist
.
.
.
Mein Dank bei diesem Gedicht, geht an eine neubrandenburgische Toilette! XD
Ja wirklich! Denn dort fiel mir das meiste des Gedichtes ein! …. und deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich es fertig hatte… denn ich war lange nicht mehr in Neubrandenburg, Toilette und Bewohner besuchen…
^_^
Veröffentlicht in Gedichte..., tod
Schlagwörter: ende, gedicht, tod
•10. Februar 2010 •
2 Kommentare
Ich höre viele Menschen um mich herum. Sie reden sehr laut und hektisch. Ein einziges Gesumme und Gemurmel ist das.
Sie scheinen weit weg zu stehen.
Was ist bloß los, dass so viele Menschen hier sind? An dieser kleinen ruhigen Ecke ist doch immer recht selten was los…
Komisch. Aber vielleicht hat ja Kathi einigen anderen Studenten von dieser kleinen abgelegenen Stück Wiese erzählt.
Eigentlich ist sie ja bekannt, aber nicht beliebt, weil sie komplett im Schatten liegt. Die meisten Studenten liegen ja eher in der Sonne und sonnen sich.
Ich nicht. Mir wird immer so schnell warm und dann kann ich mich nicht konzentrieren.
Och… wann hört endlich dieses Gesumme von diesen Stimmen auf?
Mein Kopf tut ja schon richtig weh.
Liegt es vielleicht am Alkohol, den Martin und ich gestern getrunken haben?
Ich glaube nicht, von zwei Gläsern Wein bekommt man doch nicht solch stechende Kopfschmerzen.
Aber es ist ja nicht nur das… Irgendwie tut mir auch der Rest meines Körpers weh, als ob mich jemand gerädert hätte.
Was war gestern eigentlich?
Weiterlesen ‘Gedanken…’
Veröffentlicht in Spinnfäden des Lebens
Schlagwörter: ende, leid, qual, tod
•9. Februar 2010 •
1 Kommentar
Langsam stieg die dünne Sichel des Mondes den Himmel empor.
Kalt erleuchtete sie die kahle Erde unter sich. Beleuchtete hier und da einen Baum und zwischen den Schatten ein paar umgeknickte Kreuze. Diese waren schon langsam vergessen worden, niemand erinnerte sich ihrer nach dem Krieg.
Selbst die wunderschöne Abtei wurde zerstört. Sie war mal ein großes Pilgerziel gewesen, das Totengewand der Mutter, ihr war die Abtei gewidmet gewesen, doch selbst der Krieg ist darüber hinweg gefegt.
Die Mönche versuchten damals noch all die Verletzten zu pflegen und die Toten auf ihrem Friedhof zu begraben, doch dann wurden auch sie Opfer der Zerstörung.
Die Wilden fegten mit einem Gebrüll über das Land und brannten alles nieder. Ale Männer wurden niedergemetzelt, Mütter von ihren Kindern getrennt, und wozu?
Was suchten die Wilden aus dem Norden? Nicht das Grabtuch der Mutter und auch nicht ihre menschlichen Überreste.
Nein, es war wertvoller. Die Perle des Mondes.
Weiterlesen ‘Die Perle des Mondes’
Veröffentlicht in Spinnfäden des Lebens
Schlagwörter: hoffnung, mond, perle, worte
•30. Januar 2010 •
Hinterlasse einen Kommentar
.
.
.
In ihren Ohren rauscht der Wind
die Glieder ihr gefroren sind.
Und spüren tut sie gar nichts mehr
der Schmerz in ihrem Herzen pocht gar sehr.
Erstarrt zu Eis sind ihre Tränen,
bald muss sie sich für nichts mehr schämen.
Vergangen sein des Herzen Schmerz,
denn der Tod wird löschen ihre Kerz.
.
.
.
Veröffentlicht in Gedichte...
•30. Januar 2010 •
Hinterlasse einen Kommentar
Ich habe Angst…
Wie schon öfter beschleicht mich das Gefühl, dass ich gemieden werde… abgelehnt und verstoßen, wie einen Hund, den man zu Weihnachten bekam und im Februar nicht mehr will, weil man merkt, dass ein Hund Arbeit macht…
Ich bin mir nicht sicher, ob ich recht habe… aber ich habe Angst…. dass kann ich nicht leugnen…
Fragen?!? Nein, das trau und will ich nicht… viel zu groß die Angst vor einer Ablehnung, viel zu groß die Angst, dass ich nerve… mich aufzwänge…
Ich hoff, warten bringt vielleicht den gewünschten Zweck… vielleicht kommen so die lustigen vergangenen Tage wieder…
Ich kann es nur hoffen… ich kann nur hoffen, dass ich nicht schon wieder etwas Falsches gemacht habe…
Bitte, wenn ja, sag es mir… ich bin doch bereit mich zu ändern!
.
.
.
.
.
Lasst mich nicht allein,
schreit es tief aus mir heraus
all mein Mut ist schon verlor’n
und all Gefühle taub
Jeden Tag schreit’s lauter
jedes Mal tut es mehr weh
„warum seht ihr meine Schmerzen nicht?“
schreit es tief aus mir heraus
„Helft mir doch aus meiner Qual“
Schreit es tief aus mir heraus
Bevor die Stund des Endes naht
Ihr wisst doch auch, ich will es nicht
Doch vergebens ist mein warten
So liege ich hier ohne Leben
Lasst mich nicht allein
Schreit es tief aus mir heraus
.
.
27.04.2007
Veröffentlicht in Ach..., Spinnfäden des Lebens
Schlagwörter: hoffnung, worte
•30. Januar 2010 •
1 Kommentar
Du musst tanzen durch das Feuer
tanz nur immer weiter, tanz
Flammen schlagen hoch am Reisig
und verbrennen deinen Wanst
Denn wenn deine Knochen bersten
und das Blut im Feuer tanzt
schrei hinaus nur deine Schmerzen
schrei so laut wie du nur kannst
Hust vom Qualme deiner Haar’
ring deine Hände in dem Strang
tanz auf den Blasen deiner Füß’
wenn sie verbrennen in den Flamm’
Deinen Körper wind beim Kreischen
wenn die Flammen dich verzehr’n
deinen Körper sprudelnd kochen
und du kannst dich gar nicht wehr’n
Schwöre ab all den Dämonen
und im Feuer wasch dich rein
deine Buß zur schweren Sünde
dein verbranntes Fleisch wird sein
Schrei nur fort und immer fort
verblend die armen Sünder nicht
deine Qual muss man erleiden
wenn man nicht betet und nur spricht
Zeig in dei’m Gesicht das Unheil
das die Hitze fügt dir zu
dein verbranntes Fleisch im Feuer
wenn es dich verschlingt im Nu
Dein Tanz geht bis zum Morgen
tanze, tanze durch die Nacht
dein Gestank durchzieht die Lande
bis zum End der Feuerspracht
.
.
.
Wie vielleicht einigen aufgefallen ist, die ersten zwei Zeilen sind nicht von mir direkt, sondern von der Band Subway to Sally. Ich saß einen Tag inner Uni und hatte ihr Lied “Tanz auf dem Vulkan” als Ohrwurm… und schrieb die ersten zwei Zeilen in meinen Block und ehe ich mich versah, stand mein gedichtetes dahinter…
Da ein Freund von mir mich mal bat, etwas mit einem bestimmten Rhythmus zu schreiben… hier bitte schön XDDD
Veröffentlicht in Gedichte...
Schlagwörter: feuer, gedicht, hexe
Letzte Kommentare